Naturfreunde-Theegarten
 
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Kinder- und Jugendgruppe
2. - 4. Januar

Eigentlich hieß das Treffen ja "Wintertraum", aber der Winter hat uns schmählich im Stich gelassen. Regen, Regen - mal stärker, mal nieselig. Nichts für Out-Door-Aktivitäten.

Was tun? Na klar - Proben für unser Theaterstück zum Thema "100 Jahre Naturfreunde-Theegarten".

Die Rollenverteilung für die einzelnen Szenen haben wir ganz gut hinbekommen. Und manche sind beim Vorlesen ihrer Texte schon zu Hochform aufgelaufen. Das wird bestimmt prima, wenn wir auch noch dazu spielen. Aber es gibt noch eine Menge zu tun. Daran werden wir bei den nächsten Treffen weiterarbeiten.

Wenigstens einmal wollten wir aber doch raus und haben uns für einen Besuch im Tikki - Kinderland entschieden. Der Fußmarsch hin und zurück im Nieselregen war der Preis für einen lustigen Nachmittag. Aber sowas macht uns Naturfreundekindern ja schließlich nix aus!


Back to the roots – Survival-Camp vom 01.06.2013 – 02.06.2013 

 

Kurzbericht des Camps

 

Am Samstag um 12 Uhr starteten wir am Naturfreundehaus Theegarten, um mit Sack und Pack nach Solingen-Glüder zu wandern. Nach einer anstrengenden und schönen Wanderung über die Papiermühle, Müngsten und Burg kamen wir schließlich in Glüder am Waldhaus Strohn an. Das Haus selbst war für uns nicht zugängig. Wir brauchten für das Camp nur die Wiese für die Zelte, das Plumps-WC und die Feuerstelle.

Gemeinsam bauten wir die Zelte auf, sammelten Holz und zündeten das Feuer an. Es wurde gegrillt, gekocht, improvisiert, diskutiert, geredet und gelacht. Als es dunkel war kuschelten wir uns in die Schlafsäcke.

Am Sonntag bauten wir nach einem leckeren Frühstück und einem kurzen Ausflug an die Wupper wieder alles ab und verwischten unsere Spuren, damit niemand unseren Aufenthalt bemerkte.  

 

Back to the roots – Was stellen wir uns darunter vor?

 

Die Naturfreunde sind ein Teil der Arbeiterbewegung. Sie haben sich vor über hundert Jahren aufgemacht, um die Welt besser kennenzulernen und den grauen Städten mit ihren stinkenden Schornsteinen wenigstens zeitweise zu entfliehen. Es war ihnen lieber, ihre knappe freie Zeit in der Natur zu verbringen, als sich in der Kneipe die Sinne zu vernebeln.

Da sie damals nicht das Geld hatten, um reisen zu können, sind sie zu Fuß losgezogen. Alles, was sie benötigten, haben sie dabei selbst getragen. So wanderten sie durch die Natur, schlugen ihr Lager auf, kochten eine einfache Mahlzeit und sangen in Begleitung von Wandergitarren am Lagerfeuer ihre Lieder. 

 

Idee und Umsetzung

 

Das ist alles lange her. Heute sind für die Menschen hierzulande alle Bereiche des Lebens deutlich komfortabler geworden. Wir kennen es nicht anders und sind nur äußerst selten mit echter, existenzieller Armut konfrontiert. Das Wasser kommt aus dem Wasserhahn, der Strom aus der Steckdose, das Essen aus dem Supermarkt. Wenn wir krank sind, ist der nächste Arzt nicht weit und von A nach B kommen wir ohne große Mühe. Nicht zuletzt sind neueste Informationen, allgemeines Wissen, Kultur oder Ablenkung durch die Netze und mithilfe mobiler Kommunikations-Alleskönner (s.g. Smartphones und Tablet-PCs) jederzeit verfügbar und nahezu jeder ist überall erreichbar.

Es ging uns darum, diese Errungenschaften so gut wie möglich zu verknappen, um aus dem alltäglichen Hamsterrad aussteigen zu können und den Blick auf das einfache Leben zu richten. Wir wollten damit zeigen, dass nicht alles selbstverständlich ist und es Situationen im Leben gibt, in denen nicht alles funktioniert, wie gewohnt.

Jede/r muss dann selbst überlegen, wie er/sie z.B. durch ein Provisorium eine Lösung herbeiführt oder wie die unterschiedlichen Fähigkeiten in einer Gruppe eingesetzt werden können, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Ferner muss im Zweifelsfall einmal Verzicht geübt werden.

Gerade deshalb durften auch nur die wichtigsten Dinge mit. Wir erwarteten von unseren Teilnehmern, alle elektronischen Geräte daheim zu lassen.

Der Anlass dafür ist eine Entwicklung, die sich nicht nur bei uns in der Gruppe, sondern in unserer Gesellschaft immer weiter verstärkt. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, leben und erleben zunehmend ihre soziale Identität und ihr Umfeld in virtuellen Räumen. Das hat Vor- und Nachteile, die bereits vielfach an anderer Stelle diskutiert werden.

 

Unser Anspruch ist es, nach wie vor ein Angebot alternativer Freizeitaktivitäten zu schaffen. Das können wir nur mit einer funktionierenden Gemeinschaft erreichen. Ständige Ablenkung durch einzelne Mitglieder, die sich lieber mit ihren Smartphones als mit ihren Mitmenschen beschäftigen, gefährden diese Gemeinschaft. Wir wollen darauf aufmerksam machen, weil wir wissen, dass man auch ohne ein Stück Kunststoff zu streicheln, eine Menge Spaß und viel mehr Action haben kann.

 

 

Das hat erstaunlich gut geklappt, denn wir haben bei unserem Survival-Camp kein einziges dieser Geräte gesehen. Auch sonst konnten unsere Erwartungen erfüllt werden.





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